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Wie man ein Museum schrittweise digitalisiert

Wie man ein Museum schrittweise digitalisiert

Wir realisieren die digitalen Projekte der Münchner Pinakotheken und entwerfen mit ihnen die digitale Strategie bis 2025.

Kunde:
Die Pinakotheken
-
Bereiche:
PM, UXD, Tech, Data

Projektbeschreibung

Wer in München an Museum denkt, denkt an die Pinakotheken. Die umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Werken zählt weltweit zu den bedeutendsten ihrer Art. Da Vinci, van Gogh, Monet - ein Besuch ist eine prachtvolle Reise durch die Kunstgeschichte.

Wer an Museen denkt, denkt jedoch nicht zwingend an digitale Vorreiter. Gemeinsam mit den Pinakotheken konnten wir das Gegenteil beweisen. In mehreren Projekten entfesselten wir die Innovationskraft und gestalten seitdem schrittweise die digitale Zukunft.

Responsive Website Relaunch (2016)

Unser gemeinsamer Weg begann mit dem Relaunch der Website www.pinakothek.de

Bereits in den Vorgesprächen und gemeinsamen Workshops entstand eine Arbeitsatmosphäre voller Schaffenskraft und der Wille alte Zöpfe abzuschneiden. Neues Branding, neue Farbwelt und voller Fokus auf die Bedürfnisse des Besuchers.

  • Wann hat welches Haus geöffnet?
  • Was kostet mich der Besuch?
  • Wo wird welche Kunst ausgestellt?

Der Besucher soll vor seinem Besuch schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen erhalten. Durch das responsive Design sind die Informationen leicht auf allen Geräten zugänglich. Die Website ging im Frühjahr 2016 live und wurde im Rahmen der Jahrespressekonferenz vorgestellt.

Online Sammlung (2017)

Bereits kurze Zeit später gingen wir die nächste Herausforderung der Digitalisierung mit den Pinakotheken an. Von den 30.000 Werken ist nur ein kleiner Teil ausgestellt. Viele Kunstwerke sind eingelagert oder Leihgaben an andere Museen. Und für das internationale Publikum ohnehin nicht unmittelbar zugänglich.


Wie können wir den Menschen einen vollumfänglichen Zugang zur Sammlung ermöglichen?

Antje Lange Pinakotheken


Das Projekt versprach eine ganz besondere Herausforderung zu werden. Während der Website Relaunch stark durch Inhalte getrieben war, galt es nun ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, wie 25.000 Gemälde in einer Online Sammlung dargestellt werden.

Im Mittelpunkt mussten natürlich einerseits die Meisterwerke stehen, aber dem Besucher sollten auch viele weitere Kunstwerke automatisiert vorgeschlagen werden, auf die er ansonsten nicht gestoßen wäre.


So werden auf der Startseite randomisiert Bilder ausgespielt, um Inspiration zu schaffen. Alle Bilder sind über einen Algorithmus automatisch verschlagwortet. Interessiert sich der Nutzer für ein Bild, werden ihm viele weitere Bilder angezeigt, die hinsichtlich Bildinhalten, Farbwelt und Thema passend sind.

Die Online Sammlung wurde im Frühjahr 2017 zur Jahrespressekonferenz live geschaltet und erfuhr ein breites Medienecho. Hier gehts zu Online Sammlung.


Bei unseren Teilnehmern bleibt am meisten in Erinnerung, wenn sie selbst kreativ aktiv werden.

Antje Lange Pinakotheken


#ConstructKlee App (2018)

Der Bildungsauftrag eines Museums ist unmittelbar mit der Kunstvermittlung verknüpft. Hierzu gibt es bei den Pinakotheken verschiedenste Konzepte und Experimente.

Warum ermöglicht man den Menschen dann nicht einfach direkt selbst im Stil des Künstlers zu malen! Für die große Paul Klee Sonderausstellung wurde darum die App #ConstructKlee (iOS/Android) entwickelt. Mit Machine Learning Filtern kann der Malstil von Paul Klee auf ein Foto übertragen werden. Zusätzlich kann der Nutzer stilgebende Elemente auf dem Bild platzieren, die echten Klee-Bildern entnommen wurden. Ein geheimer Extrafilter konnte nur vor Ort in der Ausstellung freigeschaltet werden.


Die so verfremdeten Bilder können dann in den sozialen Kanälen unter dem Hashtag #ConstructKlee geteilt werden. Zum Ende der Ausstellung wurden bereits über 1000 Bilder angefertigt.

#ConstructKlee auf Twitter // Instagram


Kunde
Die Pinakotheken
Link
www.pinakothek.de
Dauer
seit 2015
Projektbeteiligte
>10
Standort
München

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