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MyTripMap: Unser zweites Produkt ist live!

Kamila

Kamila |

07. Apr. 2014 |

- min Lesezeit

Wir sind richtig, richtig stolz euch unser zweites Produkt zu präsentieren: MyTripMap. Auch hier sind wir extrem lean vorgegangen und haben einen ersten MVP live genommen. Wie es dazu kam und wann wir pivotieren mussten haben wir euch dokumentiert.

Die Idee zur besseren Reiseplanung

Begonnen hat alles mit einem Problem, nämlich der Reiseplanung. Ihr kennt es bestimmt auch - zur Reiseplanung hat jeder mittlerweile unterschiedliche Quellen:

  • Reiseführer
  • Postings auf Reiseblogs
  • Pinterest
  • diverse Links
  • Empfehlungen von Freunden
  • und und und …

Das größte Problem ist: wie bringe ich alles übersichtlich zusammen? Insbesondere so, dass ich während meiner Reise darauf zugreifen kann. Oft ist es so, dass man unterwegs doch einen coolen Spot vergisst, oder unterwegs keinen Zugriff auf seine Daten hat. Oder schlimmstenfalls alles in einem großen Listen- und Zettelchaos endet. Hier wollten wir ansetzen.

Bereits nach ersten Gesprächen mit unserer potenziellen Zielgruppe haben wir realisiert: da scheint was dran zu sein. Die meisten kannten das Problem und waren sofort Feuer und Flamme als sie gehört haben, dass wir uns der Sache annehmen wollen.

Validierungsphase Teil 1

Ganz dem Lean Ansatz folgend wollten wir die Zielgruppe und deren Bedürfnisse noch genauer evaluieren, um hier die optimale Lösung ableiten zu können. Wir hatten das Glück, dass zur gleichen Zeit eine Lean Startup Machine stattgefunden hat. Hier haben wir mit der Idee gepitcht und direkt ein Team gefunden, das uns mit der Validierung geholfen hat.

Dabei haben wir viele Hypothesen zum Produkt aufgestellt und diese Schrittweise validiert. Die Ergebnisse waren: JA, wir sind da an was dran! Wir haben immer wieder mit potenziellen Kunden gesprochen. Viele haben sich dann Tipps zu ihrer Reiseplanung gewünscht: die echten Geheimtipps, die nur die Einheimischen kennen.

Natürlich war dann unsere Überlegung direkt, diese “Cute Spots” in unserem Produkt anzubieten.

Validierungsphase Teil 2

Was wir bei der Idee zu Beginn unterschätzt haben war das Thema Content. Klar die Cute Spots für München und wahrscheinlich auch für Hamburg oder Berlin – kein Problem, da kennen wir uns aus. Aber sicher zu stellen, dass der Content auch in anderen Städten weltweit da ist, das ist schwierig. Wir hätten hier entweder eine große Redaktion oder sehr viel Logik mit UGC (User Genereated Content) benötigt.

Deswegen haben wir da noch mal pivotiert und uns zur ursprünglichen Idee zurück besonnen - der Liste mit allen Spots, die ich mir in der Reiseplanung merken möchte. Auch hier sind wir weiterhin im Gespräch mit unseren potenziellen Nutzern geblieben, haben die Prototypen getestet und uns mehr und mehr zur ersten Lösung - zum ersten MVP vorgearbeitet.

Umsetzungsphase

Auf der einen Seite ist es ziemlich cool ein Produkt komplett neu zu beginnen, da man sich nicht mit Altlasten beschäftigen muss. Auf der anderen Seite mussten wir aber viele weiße Blätter füllen:

  • Wie sehen die Userflows denn im Detail aus
  • Was sind die USPs, was kommunizieren wir auf der Startseite
  • Welche Technologie ist die richtige, wie sieht die Architektur aus
  • Wie sieht das Produkt aus, welches Design macht Sinn

Auch hier sind wir agil und iterativ vorgegangen und hatten die Landingpage bereits recht schnell live. Das Design wurde parallel zur Umsetzung entwickelt. Wir haben gemeinsam an den Themen gearbeitet und auch hier ständig darauf geachtet den Dialog mit unseren potenziellen Nutzern beizubehalten.

Nach nur 3 Monaten Entwicklungsphase ist es nun soweit – der erste MVP ist live!

Und nun?

Zunächst noch mal: wir sind echt richtig, richtig stolz auf dieses Produkt!

  • Das Produkt läuft butterweich und komplett in der Cloud (darüber werden wir noch detaillierter berichten)
  • Wir haben ein super Tool entdeckt, das es uns einfach ermöglichte alle Texte zu pflegen und zu internationalisieren (auch dazu ganz bald mehr)
  • Das Design sieht richtig gut aus, auch weil wir uns hier bewusst gegen die Standard Google Maps entschieden haben
  • Es ist ein echter MVP, mit den für unsere Kunden wichtigsten Funktionen: es ist möglich Spots zu speichern, mit Notizen zu ergänzen, sich auf einem Stadtplan anzuzeigen und diesen offline als Print-Out mitzunehmen. Dein individueller Reiseführer!
  • Wir nutzen es selbst schon wie wild für unsere Reiseplanung

Natürlich reicht uns das nicht. Wir werden MyTripMap jetzt ständig weiterentwickeln. Wir freuen uns auf euer Feedback und eure Ideen um aus dem ersten MVP ein richtig cooles Produkt zu machen.

Aber bis dahin erstmal “JUHUUU” und wir lassen jetzt erst mal die Gläser klirren, bevor wir weitercoden!


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