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“Ich teste meine Webseite jetzt regelmäßig” – der gute Vorsatz für 2014?!

DieProduktMacher

DieProduktMacher |

18. Dez. 2013 |

- min Lesezeit

Webseitenoptimierung, z.B. durch A/B und Multivariate Tests, ist für viele Unternehmen ein wenig wie der Gang ins Fitnessstudio – man weiß, man sollte es regelmäßig machen, dennoch ist er leidig und man findet ständig Ausreden es dann doch nicht zu tun.

2014 könnte man sich zum Vorsatz machen, Webseitenoptimierung ein wenig intensiver zu betreiben und nicht wie andere Vorsätze am 10.Januar über Bord zu werfen. Aber warum macht das Sinn?

1. Es war noch nie einfacher, seine Webseite zu testen und zu optimieren

Früher war es in der Tat extrem kompliziert Designelemente auf seiner Webseite zu testen. Man musste zum Beispiel mit Google Website Optimizer Experimente anlegen und quasi 2 unterschiedliche Versionen seiner Webseite programmieren, die man dann gegeneinander testen konnte. So kam man vielleicht auf 1 bis 2 Experimenten im Monat – ein Grauen und man konnte es keinem verübeln, der sich A/B Testen nicht zum Hobby machen wollte.

Aber einiges hat sich in den letzten Jahren getan. A/B Tests aufsetzen kann jetzt jeder – nicht technisch versierte Marketer, Produktmanager, praktisch jeder, der es vorher nicht konnte. Das Großartige daran ist, dass Marketer jetzt nicht mehr auf Programmierer angewiesen sind, die dabei helfen müssen, einen A/B Test zu bauen, obwohl sie eigentlich andere Sachen machen möchten. Mit Optimizely zum Beispiel kann man in einem visuellen Editor Elemente wie Buttons, Texte oder das komplette Seitenlayout ganz einfach verändern oder komplette Elemente wie Bilder verschwinden lassen – mit wenigen Klicks und ohne Programmierkenntnisse.

2. Agiler geht kaum - Ergebnisse direkt umsetzen

Wer mag es, auf etwas zu warten? Niemand. Auch bei A/B Tests will man die Ergebnisse sofort nutzen und nicht erst auf den monatlichen Feature Release warten. Wenn ich sehe, dass Variante B meiner Webseite mit kürzeren Text und rotem Button mehr Conversions erreicht als das Original, dann will ich natürlich sofort davon profitieren. Kann man auch. Es ist zum Beispiel möglich, den gesamten Traffic zu meiner Webseite sofort auf die Variante zu leiten, die mir mehr Conversions einbringt. So muss man nicht erst warten, bis die IT Abteilung die Veränderungen im Backend vorgenommen hat.

3. Eine Kultur des Testens etablieren

Wir predigen gerne, dass man möglichst ständig und vor jeder Entscheidung testen sollte. Mit einer Kultur des Testens meinen wir, dass man vor Änderungen auf der Webseite Annahmen und Vermutungen auf die Probe stellen sollte. Nur weil etwas bei Amazon oder Zalando funktioniert, heißt dies noch lange nicht, dass es auch auf meiner eigenen Webseite mit 3000 täglichen Besuchern funktionieren muss. Jede Webseite ist unterschiedlich in so vielen Faktoren wie die Art des Traffics (mobil vs. desktop), Herkunft des Traffics, Webseiteninhalte, etc. Was bei einer anderen Webseite vorzüglich funktioniert, kann auf meiner Webseite die Conversions absolut in den Keller ziehen (Ich habe es leider schon zu oft selbst gesehen). Mit einer Kultur des Testens meinen wir allerdings auch, dass man innerhalb des Teams Designs und Vorschläge hinterfragen sollte. Wenn der Designer im Team das nächste Mal auf seinem Vorschlag beharrt, dann sollte man ihn einfach mal herausfordern und einen A/B Test aufsetzen. Sieht das neue Design tatsächlich besser aus und konvertiert vielleicht sogar besser lässt sich meist in einem Test rausfinden. Unsere Erfahrung zeigt, dass das optisch ansprechendere Design nicht immer das ist, was die Besucher besser konvertiert und mehr Umsatz liefert. Insofern lohnt es sich immer, neue Varianten mithilfe von Tests zu überprüfen.

4. Auf Daten basierende Entscheidungen sind besser für Geschäft und Usability

Wenn ihr A/B Tests nutzt, um eure Webseite zu optimieren, dann schlagt ihr meistens auch 2 Fliegen mit einer Klappe. Ihr könnt mehrere, alternative Varianten der Webseite erstellen und dann messen, welche der Varianten in Bezug auf Klicks, Downloads, Leads oder Bestellungen besser oder schlechter abschneiden als das Original. Ihr testet also mit realem Traffic und könnt direkt sehen, mit welcher der Varianten eure Webseite die Ziele wie Pageviews oder Umsatz besser erreicht. Im Umkehrschluss ist die Variante, die zu mehr Verkäufen oder Leads verholfen hat, dann wahrscheinlich auch besser für die Usability. Denn bei gleichem Traffic sind es mehr Besucher, die den Weg zur Bestellbestätigung finden. Man lernt also ebenfalls eine Menge über die Präferenzen der User und wie man ihnen das Leben und damit den Verkaufsprozess auf der Seite erleichtern kann.

5. Jeder Test ist lehrreich

Auch wenn die von euch angelegten Varianten B, C und D der Webseite im Test weniger Conversions aufweisen als das Original, so habt ihr mit diesem Test trotzdem gewonnen. Ihr wisst besser, was eure Besucher nicht mögen und was in zukünftigen Designs schon einmal komplett ausgeschlossen werden kann. Viel wichtiger jedoch: Man hat durch den Test verhindert, dass die schlechtere Version der Webseite, der man den Vorzug gegeben hätte, allen Besuchern gezeigt wurde. Auch wenn ihr zum Beispiel einen Test durchführt und alle Varianten in etwa gleich abschneiden und es keinen Gewinner gibt, dann weiß man immerhin, dass dieses Element für den Erfolg der Webseite nicht so entscheidend ist wie andere Elemente, die getestet werden könnten – wieder etwas über die Besucher gelernt.

6. Früh anfangen lohnt sich

Es ist auch beim A/B Testen noch kein Meister vom Himmel gefallen, obwohl das nun mit einfacheren Tools wie Optimizely wahrscheinlicher ist als früher. Wenn Sie ein Redesgin und einen Relaunch Ihrer Webseite für März 2014 planen, dann sollten Sie nicht erst 2 Wochen davor oder sogar nach dem Relaunch testen. Um das Meiste darüber zu lernen, wie man die eigene Seite optimieren kann, solltet ihr am besten jetzt schon anfangen zu testen. So kann das Erlernte gleich in ein Redesign mit einfließen.

Diese sind nur einige von vielen Argumenten für A/B Testen und Webseitenoptimierung. Mehr Beispiele und Ideen rund ums Testen gibt es im Blog von Optimizely. Optimizely kann man gratis probieren.

Dieser Beitrag wurde von Fabian Liebig geschrieben.Fabian studierte Wirtschaft in Dänemark, Chile und Holland. Nach ersten Erfahrungen in Startups beschäftigt sich Fabian als Marketing Manager DACH bei mit dem Thema Optimierung und wie man anhand von Tests und Daten sowohl höhere Conversions erreicht als auch bessere Nutzererfahrungen schaffen kann.


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