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Product Discovery Sprint - Tag 4: Prototype

Andreas

Andreas |

12. März 2015 |

- min Lesezeit

An Tag 4 geht es darum einen high-fidelity Prototyp zu bauen, der die fertige Lösung simuliert. Wir legen großen Wert auf Design und Usability, um an Tag 5 konkret auf Nutzbarkeit und Verständnis zu testen. Ziel ist es dem Nutzer, für die relevanten Use Cases, das Gefühl der späteren Realität zu vermitteln.

n den zurückliegenden drei Tagen konnten zahlreiche Hypothesen in direktem Nutzerkontakt validiert werden. Wir haben gelernt welche Bedürfnisse den Nutzer treiben und welche konkreten Problemstellungen er in seinem Alltag zu meistern hat. Diese Einblicke aus dem Problem Interview und das Feedback auf den Paper Prototype (Solution Interview) werden uns dabei unterstützen, die richtigen Entscheidungen für den Prototypen zu treffen.

Illusion des fertigen Produktes

Welche Layouts, Userflows und Features kamen besonders gut an, was wurde nicht verstanden oder für nicht relevant befunden? Von diesen konzeptionellen Grundlagen solltet ihr an Tag 4 ein sehr konkretes Bild haben. Auf dieser Basis beginnt die Entwicklung des Prototypens.

Bei der Erstellung eines Prototypens stößt man meist an den Punkt, dass man das finale Produkt natürlich nicht bis in die letzte Detailstufe bzw im kompletten Umfang nachbauen kann und auch nicht sollte. Überlegt euch deshalb im Voraus, welchen Use Case ihr im Nutzertest an Tag 5 simulieren und vertesten wollt. Was sind die relevanten und kritischsten Bereiche bzw Funktionen und fokussiert euch darauf. Keep it lean!

Dabei soll vor allem die Illusion des fertigen Produkts im Mittelpunkt stehen. Die Erfahrung zeigt, dass oder Platzhalterbilder vermieden werden sollten. Diese sorgen beim Nutzer nur für unnötige Verwirrung, da sie die Illusion des fertigen Produkts zerstören. Setzt daher zwingend auf reale Texte und final bearbeitetes Bildmaterial. Sie zahlen alle auf den Gesamteindruck ein.

Tools, Hilfsmittel und Spickzettel

Je nach Zusammenstellung eures Teams habt ihr unterschiedliche Möglichkeiten den Prototypen zu bauen. Nicht immer hat man das Glück, dass das Team aus UX-Experten, begnadetem Designern und Code-Virtuosen besteht, sondern man gezwungen ist fehlende Kompetenzen zu kompensieren. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl hilfreicher Tools, die sowohl Experten als auch Einsteiger eine echte Hilfestellung sein können.

Wir haben euch eine Liste ausgewählter Tools, Frameworks und Hilfsmittel zusammengestellt. Sie helfen euch den Prototypen schnell und lean zu entwickeln:

Konzeption:

  • Pixate: Native Prototypen (Android/iOS) inklusiver aller Animationen bauen
  • UXPin: Prototyping inklusive UI-Bibliothek
  • InVision: Statische Screens in Klickdummies verwandeln
  • Ptterns: Inspirations-Sammlung zu Layouts
  • UI Patterns: Inspirations-Sammlung zu UI-Elementen

Design:

  • Adobe Color CC: Schnell harmonische Farbkombinationen finden
  • Pixeden Icon Set: Unsere Favoriten sind die kostenlosen Icon-Font-Sets
  • Noun Project: Die für uns mit Abstand schönste und größte Icon Sammlung im Web
  • Pixeden Mockups: Auch für Präsentationen oder Landingpages findet ihr diverse Mockups usw
  • UI Cloud: UI-Kits und UI-Elemente zur Recherche und Download
  • Unsplash: Unsplash ist unsere Ressource der Wahl für ansprechendes Bildmaterial
  • Google Fonts: Auf die Schnelle kostenlose Webfonts suchen wir meist bei Google Fonts
  • Dribbble: Kreativitäts-Hängerchen? Wenn der Flow mal nachlässt lassen wir uns gerne bei Dribbble inspirieren.

Entwicklung:

  • Ruby on Rails mit Twitter Bootstrap
  • Ionic: Cordova-basiertes Framework für Hybrid-Apps
  • Parse: Einfache Backend-API für mobile Prototyp-Apps (hybrid oder nativ) bauen
  • ActiveAdmin: Einfache Admin-Interfaces
  • [Heroku]:(https://www.heroku.com/) Deployment auf Heroku für Web-Applikationen

Obacht: Auch bei den FREE Ressourcen immer nochmal die Lizenz checken. Für einen internen Prototypen sollte das aber normalerweise kein Problem darstellen.

Ergebnis von Tag 4

Wir haben aus einem reinen Paper Prototype einen interaktiven Prototypen für Smartphone, Tablet oder Desktop erstellt. Alles auf Basis des gesammelten Nutzerfeedbacks das wir an Tag 1 und Tag 3 auf unsere Ideen erhalten haben. Wow!Mit diesem Prototypen werden wir an Tag 5 eine weitere Qualitätsstufe an Nutzerfeedback einholen. Nämlich ganz konkret abtesten, wie sich unsere prototypisch umgesetze Idee im Nutzertest bewährt.


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